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Hilfe bei Hashimoto

Auf dieser Seite finden Sie nützliche Informationen in Bezug auf die gefährliche und häufig unterschätzte Krankheit Hashimoto-Thyreoiditis. Unsere Empfehlungen sollen Betroffenen eine Hilfestellung im Umgang mit der Krankheit geben und zur Unterstützung bei der Behandlung beitragen. Es werden Ursachen, Symptome und mögliche Gefahren von Hashimoto analysiert und klassische Therapieansätze kritisch hinterfragt. Außerdem zeigen wir Ihnen wie Sie die chronische Schilddrüsenentzündung mit Hilfe einer Vitalstofftherapie natürlich behandeln können.

1. Ursachen und Symptome

Bei Hashimoto kommt es zu einer dauerhaften Entzündung der Schilddrüse und somit zu einer Fehlfunktion. Man spricht bei Hashimoto von einer Autoimmunerkrankung, da sich das körpereigene Abwehrsystem fälschlicherweise gegen sich selbst richtet und das Gewebe der Schilddrüse angreift und schädigt.

Ausgehend von der Schilddrüse können zahlreiche Erkrankungen entstehen, die unter anderem zu Störungen des Hirnstoffwechsels, einer Unter- oder Überfunktion (Hypothyreose bzw. Hyperthyreose) führen. In Gebieten, mit einem großen Mangel an Jod, kann sich ein Kropf (Struma) oder ein Knoten bilden.

Die genauen Ursachen von Hashimoto sind bis heut noch nicht eingehend und aussagekräftig erforscht. Fest steht jedoch, dass eine Veranlagung zur Krankheit bereits in den Genen liegt und diese familiär gehäuft auftritt. Weitere Auslöser einer Schilddrüsenentzündung können sein:

  • Ansteckende Krankheiten (z.B. Gürtelrose)
  • Chronische Infekte
  • Enormer Stress
  • Extreme Belastungssituationen
  • Fehlfunktion der Nebennierenrinde
  • Hormonelle Umstellungsphasen (z.B. Wechseljahre)
  • Jodhaltige Medikamente oder Lebensmittel
  • Schlechte Ernährung
  • Viruserkrankungen

Zu Beginn der Krankheit sind die Anzeichen der Hashimoto Thyreoiditis recht vielfältig und somit zunächst schwer zu erfassen. Oftmals ist es auch so, dass einige Betroffene teilweise nichts oder nur wenig von ihrer Erkrankung merken und wissen, andere hingegen haben mit massiven Beschwerden zu kämpfen. Folgende Symptome können bei einer Schilddrüsenentzündung auftreten:

  • Angstzustände und Panik
  • Antriebsarmut, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit
  • Bei Frauen: Zyklusstörungen
  • Depressive Verstimmung
  • Frieren und erhöhte Kälteempfindlichkeit
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • brüchige Haare und Nägel
  • hoher Blutdruck
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Motivationslosigkeit
  • Muskelschwäche und -verhärtungen
  • Nackenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • trockene und rissige Haut
  • verminderte Libido
  • Verstopfung und Verdauungsstörungen
  • Wassereinlagerungen v.a. an Augenlidern und Gesicht
Aufgrund des weiten Spektrums an Symptomen sind Ärzte und Therapeuten oftmals mit Hashimoto Thyreoiditis überfordert weshalb den Patienten nicht viel übrig bleibt, als die Behandlung der Krankheit selbst in die Hand zu nehmen. Betroffene suchen deshalb nach alternativen Wegen, um eine Besserung der Krankheit herbeizuführen und die Symptome zu lindern.

2. Vitalstoffe – die Basis jeder Hashimototherapie

Eine erfolgreiche Methode zur Vorbeugung als auch zur Unterstützung bei der Therapie von Hashimoto ist die Vitalstofftherapie. Diese Behandlungsform ist ein wichtiger Teil der Ernährungsmedizin und dient zur optimalen Versorgung des Körpers mit allen relevanten Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Um den Bedarf an diesen wichtigen Nährstoffen zu decken eignet sich die regelmäßige Einnahme eines natürlichen Vitalstoffkonzentrats. Vitalstoffe werden für alle lebensnotwendigen Zell- und Organfunktionen benötigt und spielen auch bei Schilddrüsenerkrankungen eine essentielle Rolle.

Das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem positiven Einfluss von Vitalstoffen auf Schilddrüsenerkrankungen. Die bedeutendsten Vitalstoffe in Bezug auf Hashimoto Thyreoiditis werden im Folgenden vorgestellt.

  • Selen: Als Baustein eines Enzyms, spielt Selen eine bedeutende Rolle bei der Herstellung bestimmter Schilddrüsenhormone. Selen hat somit bei der Behandlung der Hashimoto Thyreoiditis positive Effekte. Eine zusätzliche Einnahme von Selen verbessert die Regeneration und das allgemeine Wohlbefinden maßgeblich.
  • Zink: Eine weitere Studie hat ergeben, dass Männer und Frauen mit einer Schilddrüsenentzündung niedrige Zinkkonzentrationen im Blutserum aufweisen. Bei der Hashimoto Thyreoiditis kann eine zusätzliche Gabe von Zink sinnvoll sein, da es die Infektanfälligkeit vermindert.
  • Vitamin B2,C,E: Bei Patienten mit Hashimoto konnte eine vermehrte Bildung freier Radikale nachgewiesen werden. Diese aktivieren den Immunprozess in der Schilddrüse bei der Hashimoto Thyreoiditis. Aus diesem Grund sollte stets auf eine gute antioxidative Kapazität, vor allem auf eine ausreichende Konzentration der Vitamine B2,C,E geachtet werden.
  • Omega-3-Fettsäuren: Weitere wichtige Vitalstoffe sind die Omega-3-Fettsäuren und die sekundären Pflanzenstoffe. Sie wirken sich äußerst positiv auf Autoimmunerkrankungen aus und hemmen die Entzündungen. Omega-3-Fettsäuren werden vom Verdauungssystem besser aufgenommen, wenn sie in Form eines Saftes und nicht in Kapseln eingenommen werden.

Nun ist es jedoch sehr wichtig, sich nicht auf nur einen einzelnen Vitalstoff zu konzentrieren. Wissenschaftler haben heraus- gefunden, dass Vitalstoffe besser und effektiver wirken, wenn sie in Kombination miteinander eingenommen werden. Dabei sollte man stets auf ein Vitalstoffpräparat zurückgreifen, welches optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Substanzen beinhaltet.

Das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfiehlt daher das Vitalstoffkonzentrat LaVita, da es alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält, einer optimalen Dosierung entspricht und zu 100% natürlich ist.

3. Was können Sie selbst bei Hashimoto tun?

Tipp Ernährung

Ernährung

  • Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich
  • Verwenden Sie öfter pflanzliche Öle bei der Zubereitung des Essens
  • Zusätzlich sollten Sie künstliche Zusätze in Speisen und Getränken meiden
Tipp Bewegung

Bewegung

  • Regelmäßiger Sport hilft bei der Regulation des Immunsystems und wirkt antientzündlich
  • Auch entspanntes Spazieren gehen und Radfahren erzielt ähnliche Effekte
Tipp Vitalstoffe

Vitalstoffe

  • Verwenden Sie zu Ihrer Basisversorgung ein natürliches Vitalstoffkonzentrat, welches auch Antioxidantien, Vitamin C, Vitamin E, Zink, Omega-3-Fettsäuren und das Spurenelement Selen enthält
  • Ein ausgeglichener Vitalstoffhaushalt ist unentbehrlich für die optimale Zellfunktion unseres Körpers
Tipp Lebensweise

Lebensweise

  • Psychosoziale Faktoren spielen bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen eine große Rolle. Informieren Sie sich möglichst umfassend über Ihre Krankheit.
  • Hören Sie auf zu Rauchen. Nikotin und giftige Stoffe im Zigarettenrauch schädigen die Schilddrüse
  • Auch der Alkoholkonsum sollte eingestellt oder zumindest stark eingeschränkt werden
Tipp Entspannung

Entspannung

  • Reduzieren Sie Stress und Entzündungen indem Sie regelmäßig, mindestens einmal pro Woche in die Sauna gehen
  • Entspannungsübungen (z.B. Progressive Muskelentspannung) können den Stressabbau anregen und helfen wieder zu Kräften zu kommen

Literaturverzeichnis

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- Gärtner R. et al.: Selenium in the treatment of autoimmune thyreoditis. Biofactors 2003 (19): S. 165-170
- Gärtner R. Wichtige Spurenelemente für die Schilddrüse. . Präv Gesundheitsf 2007;2:185-190
- Hushmendy S. et al.: Select phytochemicals supress human T-lymphocytes and mouse splenocytes suggesting their use in autoimmunity and transplantation. Nutr Res. 2009(8): S. 568-567
- Poncin S. et al.: Minimal oxidative load: a prerequisite for thyroid cell function. J Endocrinol. 2009 (1): S. 161-167